Beschichtungsmaterialien für Korrosion oder Hochtemperaturanwendungen sollten anhand der tatsächlichen Expositionsumgebung und nicht allein anhand der Härte ausgewählt werden. Die wichtigsten Eingaben sind das Medium, der Temperaturbereich, der Arbeitszyklus, die Temperaturwechselbelastung, die mechanische Belastung und das darunter liegende Grundmaterial. Zu den öffentlichen Materialnachweispunkten von Exafuse gehören Inconel 625, Inconel 718, C276, C282, C939 und andere Ni-basierte Legierungen als Teil fortgeschrittener LMD-Arbeiten, aber diese Namen sind nur dann nützlich, wenn die Betriebsbedingungen klar sind. Eine Beschichtung, die auf dem Papier stark aussieht, kann dennoch die falsche Antwort sein, wenn diese Bedingungen nicht klar definiert sind. Bei Laser Cladding- oder Laserauftragschweißen-Arbeiten bedeutet dies normalerweise, dass die Materialentscheidung mit der Betriebsumgebung beginnen muss und nicht mit einer generischen Präferenz für Verschleißlegierungen.
Korrosionsschutz ist nicht dasselbe Problem wie Verschleißschutz
Viele Käufer gehen zunächst davon aus, dass eine härtere Schicht das Problem lösen würde. Das kann falsch sein, wenn die vorherrschende Fehlerursache ein chemischer Angriff, eine Oxidation oder ein kombiniertes Korrosions- und Verschleißproblem ist. In diesen Fällen muss die Auflage zuerst für die Umgebung ausgewählt und erst dann gegen Härte, Kosten und Nachbearbeitungsanforderungen abgewogen werden.
Die Aufnahmedaten sind wichtiger als der Marketingname der Legierung
Vor der Materialauswahl sollten Käufer das Prozessmedium, den Temperaturbereich, den Arbeitszyklus, die Reinigungschemikalien, das Abschalt- und Anlaufverhalten sowie die Frage definieren, ob Feststoffe oder Erosion Teil des Problems sind. Diese Details sind oft wichtiger als die Markensprache rund um die Legierung selbst.
Wenn die Umgebung nicht richtig beschrieben wird, wird die Auswahldiskussion sehr schnell vage und führt tendenziell zu überbauten oder falsch angewendeten Überlagerungen.
Wo Ni-basierte und Co-basierte Overlays normalerweise in die Diskussion kommen
Überzüge auf Ni-Basis werden häufig dort in Betracht gezogen, wo es auf Korrosionsbeständigkeit, Oxidationsbeständigkeit, Festigkeit oder Verhalten bei erhöhten Temperaturen ankommt. In praktischer Sprache können Käufer Inconel 625, Inconel 718, C276, C282, C939 oder eine andere Anforderung der Nickelfamilie nennen. Co-basierte Overlays sind oft Gegenstand der Diskussion, wenn Heißverschleiß, Adhäsionsverschleiß oder temperaturbedingte Oberflächenstabilität wichtig sind. Keine der Familien ist automatisch richtig. Jedes muss auf die Einsatzumgebung und den Untergrund abgestimmt sein.
Wärmebeständig für mehrere Materialien: wassergekühlte Düse
Exafuse hat ein wassergekühltes 750-mm-Düsendesign von LMD mit Inconel 625 für die Innenstruktur und Inconel 718 für die Außenstruktur und Kühlrippen öffentlich gezeigt. Dies ist ein nützlicher Nachweis für Hochtemperatur- und Korrosionsdiskussionen, da er die Materialauswahl nach Funktionszone und nicht nach einer generischen Legierungsauswahl zeigt.
Das öffentliche Beispiel sollte weiterhin als Machbarkeitssignal und nicht als Abkürzung für die Materialprüfung betrachtet werden. Kühlfunktion, Oxidationseinwirkung, Korrosionsmedium, Festigkeitsanforderung, Wandgeometrie, Nachbearbeitung und Inspektion bestimmen noch, ob ein ähnlicher Weg sinnvoll ist.
In Fällen mit gemischtem Einsatz fällt die Entscheidung oft in ein Gleichgewicht zwischen chemischer Beständigkeit, thermischem Verhalten, Verschleißfestigkeit, Verdünnungsempfindlichkeit und der Praktikabilität der Endbearbeitung und Inspektion.
Kombinierter Verschleiß, Korrosion und Hitze erfordern eine ausgewogene Antwort
Viele Industrieoberflächen versagen nicht allein aufgrund eines Mechanismus. Ein Teil kann Abrieb und Korrosion, Oxidation und Temperaturwechsel oder Korrosion und Stößen ausgesetzt sein. Bei solchen Arbeiten ist die beste Cladding-strategie normalerweise ein Kompromiss, der das Teil vor dem vorherrschenden Risiko schützt, ohne an anderer Stelle eine neue Schwachstelle zu schaffen.
Geometrie und Verzerrung sind immer noch wichtig
Selbst wenn die Materialauswahl von Korrosion oder Temperatur abhängt, hat die Geometrie immer noch Einfluss darauf, ob das Projekt praktisch ist. Dicke Materialaufträge, lokaler Wärmeeintrag, Zugang zur Materialauftragszone und die Notwendigkeit einer späteren Bearbeitung oder eines Schleifens haben Einfluss darauf, welche Überlagerungsroute realistisch ist.
Die Validierung sollte mit der beanspruchten Umgebung übereinstimmen
Aussagen zur Korrosions- oder Temperaturleistung sollten durch die richtige Validierungslogik gestützt werden. Je nach Anwendung kann dies eine metallografische Prüfung, Härteprüfungen, Maßprüfungen oder anwendungsspezifische Prüfungen umfassen. Die sichere Regel ist einfach: Je anspruchsvoller die Umgebung, desto spezifischer sollte der Validierungsplan sein.
Was Sie für eine Korrosions- oder Temperaturprüfung einsenden müssen
Senden Sie das Basismaterial, sofern bekannt, und beschreiben Sie die Medien- und Temperaturbedingungen. Beachten Sie, ob Temperaturwechsel oder eine Abschaltreinigung Teil des Prozesses sind, und geben Sie die Geometrie der betroffenen Zone an. Wenn in der Anfrage bereits ein Inconel-Typ, C276, C282, C939 oder eine andere Ni-basierte Route angegeben ist, geben Sie den Grund für diese Anforderung und etwaige interne Genehmigungsgrenzen an. Fotos von Schäden, eine kurze Lebensdauerhistorie und etwaige Inspektions- oder Dokumentationsanforderungen machen die Materialprüfung deutlich genauer.
